Published 2005-02-23

So sparte er vier Millionen

Dynafleet Online hilft Speditionen Kosten zu senken und Gewinne zu steigern. Das wissen auch Unternehmen in England. Hier ist das System schon seit langem eingeführt und hat die meisten Anwender. Rick Sheehan, Leiter Logistik der RMC Group, spart umgerechnet vier Millionen Kronen im Jahr durch Dynafleet Online. Wir haben ihn im englischen Rugby besucht.

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ugby ist die Stadt, der der englische Nationalsport seinen Namen verdankt. Der Name ist aber auch ein Markenzeichen für den Zement, den der Weltmarktführer in der Baumaterialherstellung, die RMC Group, täglich an seine Kunden ausliefert. „Wir transportieren jährlich mehr als 3,6 Millionen Tonnen Zement in alle Ecken Großbritanniens“, erzählt Rick Sheehan, Leiter der Logistik.

Trotz ständig steigernder Kraftstoffpreise konnte das Unternehmen die Kraftstoffkosten um sage und schreibe sieben Prozent pro Jahr senken. Das entspricht Einsparungen von mehr als 330.000 Pfund Sterling. Und das bei kontinuierlich steigenden Liefermengen. Die Einsparungen sind auf ein umfassendes Maßnahmenpaket zurückzuführen, das das Unternehmen im Juli 2003 umsetzte. Im Zusammenhang mit dem Neukauf von Lkw entschied sich der Britische Zementbereich von RMC dafür, die rund 300 Lkw-Fahrer in defensiver und sparsamer Fahrweise zu schulen, um die Kosteneffizienz zu steigern. Um die Fahrweise der Fahrer erfassen und verfolgen zu können, war ein technisches Hilfsmittel erforderlich.

RMC entschied sich für das Volvo Transportinformationssystem Dynafleet Online. „Die Kraftstoffeinsparung war möglicherweise der wichtigste Parameter bei der Wahl zwischen den unterschiedlichen Anbietern. Wir haben uns nicht für Volvo entschieden, weil die Lkw sparsamer sind als andere, sondern weil uns Volvo eine Technik bieten kann, mit der wir das Potenzial der Fahrzeuge voll ausschöpfen können“, meint Clive Oakley, Leiter des Unternehmensbereichs Geschäftsprozesse. „Dynafleet bot uns die Hilfsmittel, die wir für die Steuerung unseres Kraftstoff­verbrauchs brauchten“, fährt er fort. Alle Fahrer mussten eine halbtägige Schulung in kraftstoffsparender Fahrweise absolvieren. Fahrer, die das Schulungsziel nicht erreichten, mussten weitere Fahrten auf der anspruchsvollen und 51 Kilometer langen Teststrecke in Scunthorpe im nördlichen Lincolnshire durchführen. Mit den Echtzeitdaten von Dynafleet konnten die Fahrer sofort nachvollziehen, wie sich unterschiedliche Fahrweisen auf den Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs auswirken. Die Ergebnisse ließen nicht lange auf sich warten. „Dynafleet wurde von der Mehrzahl der Fahrer sehr positiv aufgenommen. Schließlich wollen wir alle in unserem Beruf besser werden.  Hier erhielten die Fahrer ein Werkzeug an die Hand, das ihnen direkt zeigte, dass man mit  rund 32 l/100 km statt mit 40, wie noch vor einigen Wochen, fahren kann.

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