Zwölf Dinge, die Volvo schon heute für die Umwelt tut
Das Weltklima ist keine Frage der Zukunft – es ist jetzt ein Problem. Daher befasst sich Volvo Trucks schon jetzt mit verschiedenen Umweltmaßnahmen. Hier sind zwölf Beispiele für technische und außergewöhnliche Lösungen.
1. Der Turbolader – bereits ein Klassiker
Vor gut 50 Jahren führte Volvo Trucks den ersten Turbolader ein, der bei gleichem Hubraum mehr Leistung und weniger Verbrauch ermöglichte.
2. 90 Prozent Rückgewinnung
Lkw von Volvo sind nach dem Verschrotten leicht zu demontieren und zu recyceln. Immer mehr Kabinen- und Chassisteile sind aus 100 prozentig verwertbarem und eingefärbtem Kunststoff, der viel umweltfreundlicher ist als lackierte Blech- und Kunststoffteile. Etwa 90 Prozent des Materials in einem Volvo Lkw können wiederverwertet oder rückgewonnen werden. Zu ungefähr 33 Prozent besteht ein heutiger Volvo aus recyceltem Material.
3. Renommierter Umweltpreis
1988 stiftete AB Volvo einen Umweltpreis von rund 150.000 Euro, um die Forschung und Entwicklung im Umweltbereich zu fördern und darauf aufmerksam zu machen. Heute ist er eine der prestigeträchtigsten Auszeichnungen der Welt mit vielen international anerkannten Forschern und Experten unter den Preisträgern. In den vergangenen Jahren wurde der Preis für Forschungen über die Beeinflussung des Meeres durch den Menschen, die Bewahrung der biologischen Vielfalt und Initiativen für umweltfreundlichere Städte vergeben.
4. Erster mit Hybrid
Volvo Trucks bietet als erster eine Hybridlösung für schwere Lkw an, eine Kombination von Elektro- und Dieselantrieb, die den Kraftstoffverbrauch um bis zu 35 Prozent senkt. Bei einem Diesel-Lkw machen die Treibstoffkosten im Stadtverkehr ein Drittel der Gesamtkosten aus.
„Der Hybrid-Lkw bietet mit den reduzierten Schadstoffen und seinem leisen Lauf fantastische Möglichkeiten für die belastete Umwelt in den Städten. In einigen Jahren wird er ein vertrautes Bild im Stadtverkehr sein“, meint Lars Mårtensson, Umwelt-Manager bei Volvo Trucks.
Der Elektromotor wird beim Starten und Beschleunigen bis 20 km/h verwendet, der Dieselmotor bei höheren Geschwindigkeiten. Wenn der Lkw steht, in Staus oder vor Ampeln, übernimmt automatisch wieder der Elektromotor. Der Dieselmotor kann mit erneuerbarem Biokraftstoff betrieben werden; die Batterien werden beim Bremsen geladen.
5. Sparsame Fabriken
Der Energieverbrauch in den Volvo Trucks-Fabriken ist zwischen 2001 und 2005 um 30 Prozent pro Lkw zurückgegangen. Ziel ist es, im Zeitraum 2003–2008 weitere 24 Prozent pro Lkw einzusparen.
6. CO2-frei bitte!
Vor Ende 2008 sollen alle großen Volvo Trucks-Fabriken kohlendioxidneutral sein. Das bedeutet, dass kein fossiles Kohlendioxid ausgestoßen wird und die Fabrik durch Strom und Heizung den Treibhauseffekt nicht verstärkt. Mit Hilfe von Windkraft, Wasserkraft und Biokraftstoff wird Volvo Trucks der erste Fahrzeughersteller der Welt mit kohlendioxidneutralen Fabriken. Der Anfang ist schon gemacht. Und zwar im Werk in Gent, Belgien – im September 2007.
7. Der Lkw braucht weniger
Ein moderner Volvo Lkw verbraucht 20 Prozent weniger Energie und stößt 20 Prozent weniger Kohlendioxid aus als ein entsprechender Lkw vor 20 Jahren.
8. Einziger mit EPD
Volvo Trucks hat eine web-basierte Umweltdeklaration entwickelt, in der Lkw-Besitzer und Kunden sehen können, welche Umweltauswirkungen verschiedene Volvo Trucks-Modelle während ihrer Lebensdauer haben, von der Produktion und Nutzung bis zur Verschrottung und Rückgewinnung. In der jüngsten aktualisierten Version legt Volvo größeres Gewicht auf Kraftstoffverbrauch und Kohlendioxidausstoß. Das Tool heißt EPD (Environmental Product Declaration) und ist auf der globalen Homepage von Volvo Trucks erhältlich.
„Die erste EPD-Version kam bereits 2001 heraus, und wir sind immer noch der einzige Lkw-Hersteller mit einem solchen Service“, erzählt Volvo Trucks Umwelt-Manager Lars Mårtensson.
Unter www.volvotrucks.at können Sie die EPD-Seite aufrufen.
9. Dynafleet
Dynafleet ist ein Logistiksystem, bei den man die Fahrweise jedes einzelnen Lkw, seinen Kraftstoffverbrauch und seine exakte Position verfolgen kann. Der Fahrer erhält einen besseren Überblick über sein Fahrverhalten und die Spedition kann zur maximalen Transporteffektivität Lkw besser nutzen und umdirigieren. Ein wertvolles Werkzeug für eine bessere Kraftstoffbilanz.
10. Längere Lkw mit EMS
Volvo setzt sich für die Zulassung längerer Lastzüge auf den Hauptverkehrswegen Europas ein. Die Höchstlänge in der EU beträgt 18,75 Meter für Lkw mit Anhänger und 16,5 Meter für einen Sattelzug. In Schweden und Finnland beträgt die Höchstlänge 25,25 Meter. Volvo hat das in Schweden und Finnland verwendete EMS (European Modular System) entwickelt, mit dem zwei Lastzüge die gleiche Transportleistung erreichen können wie drei der heutigen kürzeren EU-Lastzüge.
11. Fuelwatch
Mit der Initiative Fuelwatch arbeitet Volvo Trucks mit Forschung und Produktentwicklung daran, den Verbrauch und die Betriebskosten zu senken. Mit Hilfe von Produkten und Dienstleistungen überwacht Fuelwatch alle Leistungsaspekte der Volvo Lkw.
12... und schließlich die Klimakultur
Volvo do Brasil sponsert seit 2000 die Theatergruppe „Ecological Caravan“, die auf großen Rastplätzen und Messen vor Lkw-Fahrern Theater mit einer Umweltbotschaft spielt. ■